Bericht von der Jahreshauptversammlung 2025
Am Sonntag, den 9. November trafen sich die Schlesier aus Pforzheim im Haus der Landsmannschaften zur Jahres-hauptversammlung. Vorsitzender Manfred Simon begrüßte eine stattliche Zahl von Landsleuten. In seinem Bericht aus dem verflossenen Vereinsjahr konnte er einige Höhepunkte vermelden. Zum einem am 28.Sept. 2024 der Brötzinger Samstag, hier hatte sich die schlesische Landsmannschaft von der besten Seite gezeigt mit Schlesischen Spezialitäten. Schon eine Woche später am 05.Okt. 2024 begingen die Pforzheimer Schlesier das 75 jährige Bestehen. Bundesvorsitzender Stephan Rauhut aus Bonn ließ es sich nicht nehmen, in der Goldstadt verdienstvolle Landsleute zu ehren:
Werner Wessolly mit dem Schlesierkreuz, Manfred Simon und Pfr. i.R. Joachim Grunwald mit der Goldenen Ehrennadel, Günter Bonke, Irmgard Furch, Johannes Furch, Irene Markgraf, Joachim Hein, Marianne Sabieraj, Christina Wessolly, Anna Zielinski und Christian Zimolong wurden mit der Ehrennadel in Silber geehrt.
Monika Schultze, Redakteurin bei den Schlesischen Nachrichten bestach durch ihre Schlesische Tracht.
Auch der Landesvorstand an der Spitze von Chr. Krause war zugegen. Selbstverständlich gab es auch die monatliche Mittwochsrunde, hier werden allerdings die Besucherzahlen immer kleiner. Ein Treffen führte uns nach Bad Wildbad, M. Sabieraj erklärte die Schönheiten des königlichen Bades im Nordschwarzwald.
Simon konnte von einer hohen Zahl von Museumsdiensten im „Haus der Landsmannschaften“ berichten, diese Aufsicht benötigt einen extrem hohen (2 Personen) Personalaufwand und er forderte eine Änderung der Dienste, zumal drei Landsmannschaften, die Pommern, Sudetendeutsche und Banater Schwaben keine Museumsaufsicht stellen, obwohl die Heimatstuben der genannten Landsmannschaften noch bestehen!
Am Volkstrauertag legten auf dem Hauptfriedhof Frau Annegret Kunert und Manfred Simon einen Kranz nieder; zum Abschluss des Vereinsjahres 2024 gab es selbstverständlich eine sehr stimmungsvolle Weihnachtsfeier.
Weiterhin berichtete der Vorsitzende von zwei Ausstellungen im Jahre 2025, „Käthe Kruse und ihre Puppen, die Geschichte schrieben“, vom April bis zum Ende August 2025 mit ca. 180 Besuchern, fünf Original K.-Kruse Puppen konnten aus dem Donauwörther Pupenmuseum ausgeliehen werden. Vom September bis November 2025 wurde die Ausstellung "Stillschweigen,
Flüchtlinge, in der SBZ und DDR" gezeigt. Eine erschütternde Information über das Schicksal der Heimatlosen.
Ca. 100 Besucher sahen sich bis zum 09. Nov. die Exposition an.
Weiter führte M. Simon in seinem Vortrag aus, dass vom 18. – zum 19. November eine Klausurtagung des BdV Landesverbandes von Baden-Württemberg im Haus der Landsmannschaften stattfinden würde, für die die Ausstellung verlängert wurde, die Einführung musste M. Simon geben.
Ein weiterer Punkt in seinem Bericht war die Forderung des Vorstandes der Schlesischen Landesgruppe von Baden-Württemberg, die Abgabenhöhe pro Mitglied von 12.50€ auf 15.50€ zu erhöhen. M. Simon lehnte nach Beschluss des Vorstandes der Pforzheimer Schlesiergruppe diese Erhöhung ab, da die Mitgliederzahl (z. Zt. 27) diese Erhöhung nicht tragen könne. Der anwesende Landesvors. Christfried Krause begründete die Erhöhung, da ja vieles teurer geworden sei, sei die Erhöhung gerechtfertigt. Die Abstimmung der Mitglieder zu diesem Tagesordnungspunkt ergab eine klare Ablehnung der Forderung. Vorsitzender M. Simon wird mit dem Vorstand der Landesgruppe zu dieser Erhöhung noch sprechen.
Der Nachmittag klang mit dem begehrten Schlesischen Vesper und vielen Ge-sprächen unter den Landsleuten und dem Singen der Schlesierhymne aus. (Text: M. Simon)
Am 03.09.2025 wurde im Pforzheimer „Haus der Landsmannschaften“ die Wanderausstellung „Stillgeschwiegen“ eröffnet.
Der Vorsitzende Manfred Simon konnte die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale des BdV und der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen in Berlin nach Pforzheim holen. Aber zunächst wurden die Gäste Astrid Neckel und Rosemarie Weber Siebenbürger Sachsen begrüßt und zwei Vertreter der Pforzheimer Tages Zeitungen und natürlich auch die zahlreich erschienen Landsleute.
Zum Verständnis der Ausstellung führte der Vorsitzende Manfred Simon aus: Wir alle wissen über Flucht und Vertreibung hinlänglich aus eigener Erfahrung Bescheid, Erzählungen, Schule und Unterricht, ganz zu schweigen vom erlebten Leid.
Wie das Wort „Stillgeschwiegen“ schon sagt, ist eben über das Schicksal der deutschen Flüchtlinge im östlichen Teil Deutschlands lange geschwiegen worden. Als das Ende des Krieges ausgerufen wurde, am 08. Mai 1945 irrten bereits hunderttausende Flüchtlinge und Vertriebene auch in Mitteldeutschland der späteren Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) umher. Bis 1950 kamen in die SBZ ca. 4,3 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene!
Zusammen mit den Einheimischen zählte die Bevölkerung der SBZ jetzt ca. 18 Millionen Einwohner, das heißt, ca. 25 % waren aus dem Osten. Das waren deutlich mehr als in den Westzonen, der Englischen und Amerikanischen, hier gab es nur 16% Flüchtlinge im Jahr 1950. Die französische Besatzungsmacht hatte sich geweigert, Flüchtlinge und Heimatvertriebene aufzunehmen. In der Bundesrepublik konnten sich die Heimatvertrieben ab 1948 in Heimatgruppen, später Landsmannschaften organisieren. Es konnten Heimatlieder gesungen werden, Trachten getragen und bald gab es Heimattreffen, sodaß die Vertriebenenfunktionäre ihre politischen Forderungen wie etwa Lastenausgleich, Rückkehr und Recht auf Heimat formulieren konnten, so wurde am 05. August 1950 die „Charta der Heimatvertriebenen“ in Stuttgart -Bad Cannstatt verkündet. Unter diesen Rechten und Pflichten wird vor allem der Verzicht auf Rache und Vergeltung für die Vertreibung verstanden, das Schaffen eines geeinten Europas und die Beteiligung am Wiederaufbau Deutschlands und Europas. In der SBZ und später in der DDR strebte die sowjetische Besatzungsmacht mit der kommunistischen deutschen Regierung die vollkommene Anpassung an die Einheimischen an. Die Heimatvertrieben waren somit nur noch Umsiedler, Neubürger. Traditionsvereine, kulturelles Bewusstsein, das Singen der Heimatlieder, Heimattreffen wurden unter den Verdacht einer nationalistischen Gesinnung gestellt und verboten.
Obwohl die DDR im Art. 12 der Verfassung die Gründung von Vereinen formal zuließ, war es nicht möglich, Vereinigungen von Vertriebenen zu gründen. In diesem Zeitraum durften nur die über 65 Jahre alten Vertriebenen aus der SBZ und später DDR an den Heimattreffen in der Bundesrepublik und West-Berlin teilnehmen. Von diesen Treffen konnten sie dann ihren Angehörigen, ihren Landsleuten berichten. Erst nach dem Mauerfall 1989/1990 wurden offiziell Landsmannschaften gegründet.
Jetzt gab es somit Heimatvertriebe und keine Umsiedler mehr!
Jetzt erst entwickelte sich eine Erinnerungskultur der vielen, vielen Flüchtlingen.
Lassen Sie sich erinnern an die Zeiten, die schon vergessen zu sein scheinen!
Die Wanderausstellung wird gefördert vom Bundesministerium des Innern.
Die Ausstellung ist jeden Sonntag vom 13 Uhr bis 17 Uhr geöffnet und dauert bis 16.11.2025 - bei freiem Eintritt.
Text: Annegret Kunert, Foto: Harald Bott
Das neue Jahr 2025 fing gut an!
Die Pforzheimer Schlesier haben das vergangene Jahr erfolgreich beendet.
Erst gab es das vielbeachtete 75. Jahr-Jubiläum, dann eine feierliche Hedwigs-Messe und zum Abschluss des Jahres ein Weihnachtstreffen am Barbaratag, jeder bekam einen „Barbarazweig“ mit auf den Weg, der zu Weihnachten und Neujahr blühen sollte. Das Jahr bot eine Erfolgsgeschichte, denn nicht zu vergessen, die vielen Ehrungen einer langjährigen aktiven Mitgliedschaft!Beim ersten Monatstreffen im Januar 2025 konnten wir hier wieder anknüpfen, denn schon wieder gab es eine Ehrung, außergewöhnlich und außerhalb der Reihe. Herr Friedrich Dittrich, ein Banater Schwabe, wurde für seinen unermüdlichen Einsatz für uns Schlesier mit viel Lob und Dank bedacht. Der Vorsitzende Manfred Simon hob in seiner Laudatio alle besonderen Verdienste hervor und entschuldigte sich, dass dieser Dank nicht schon eher mit dem Verleihen der Silbernen Nadel ausgesprochen worden war.
Herr Dittrich bedankte sich überrascht gerührt und versprach in seiner bescheidenen Art, weiterhin mit allen Kräften für unser aller Wohl zu sorgen. (Text: Annegret Kunert)
Pforzheim blickt zurück, erfolgreiches Jubiläumsjahr
Neben den monatlichen Mittwochsrunden und den regelmäßigen Museumsaufsichten fand eine Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen statt. Unter den Augen des Landesvorsitzenden Christfried Krause und seinen Stellvertretern Helga Junge und Wolfgang Hanagarth wurde der Vorstand mit Manfred Simon an der Spitze bestätigt.
Im Mai folgte die Teilnahme an der Preußischen Tafelrunde sowie eine Maiandacht mit den bekannten, beliebten schlesischen Marienliedern in St. Elisabeth in Pforzheim-Buckenberg. Bei der Jahreshauptversammlung des BdV in Pforzheim wurde Lilli Gessler von den Deutschen aus Russland zur Vorsitzenden gewählt, Manfred Simon zum Beisitzer. Im September begann die Organisation zur Jubiläumsveranstaltung, so wurde auch das Faltblatt neu aufgelegt und ein weiteres Mitteilungsblatt versandt. Auch beim Brötzinger Samstag im Haus der Landsmannschaften war die Landsmannschaft Schlesien aus Pforzheim vertreten mit schlesischem Bier, Wurst, Kartoffelsalat und natürlich Mohnkuchen sowie Info-Material.
Anfang Oktober fand dann der Festakt zu 75 Jahre Landsmannschaft Schlesien in Pforzheim statt (die SN berichteten in Ausgabe 11/2024). Neben einem motivierenden Festvortrag von Bundesvorsitzendem Stephan Rauhut war sicher ein Höhepunkt die Ehrung verdienter, langjähriger Aktiver, so erhielt Werner Wessolly das Schlesierkreuz. Zwei Wochen später fand ein gut besuchter St. Hedwigs-Gottesdienst in der St. Elisabethkirche statt mit Teilen der Schubertmesse und Liedern aus dem Gotteslob sowie natürlich dem Hedwigslied (auch darüber berichteten die SN in ihrer November-Ausgabe). Das Jahr neigte sich mit der Teilnahme an der Kranzniederlegung zum Volkstrauertag und der Barbarafeier zusammen mit der Advents- und Weihnachtsfeier dem Ende zu und nun erwarten alle gespannt die Veranstaltungen im neuen Jahr, allen voran als Höhepunkt das Schlesiertreffen zu Pfingsten in Hannover. (Text Manfred Simon)
Festakt zum 75-jährigen Bestehen
Pforzheim ehrt langjährig aktive Mitglieder
Am Samstag, 05. Oktober, begrüßte der Vorsitzende, Manfred Simon, im Haus der Landsmannschaften in Pforzheim mit einem informativen Rückblick die vielen Gratulanten und Mitglieder der Landsmannschaft Schlesien zum Festakt anlässlich des 75-jährigen Bestehens.
Die heimatlosen, vertriebenen und geflüchteten Schlesier schlossen sich am 07. Mai 1949 zu einer Gemeinschaft der Landsmannschaft Schlesien zusammen. Vorsitzender wurde Oskar Teichmann, der schon 1936 den „Verein heimattreuer Schlesier“ in Pforzheim gegründet und geleitet hatte. Es entwickelte sich ein reges Vereinsleben mit Volkstanz, Chor, Jugend- und Frauengruppe und sogar Faschingsbällen. Zwischenzeitlich schaute die Landsmannschaft hier auf stolze 200 Mitglieder. Auch heute noch wird in den regelmäßigen Veranstaltungen mit Liedern, Gedichten und Vorträgen der alten Heimat gedacht und die Erinnerung auch mit Ausstellungen und kirchlichen Veranstaltungen wachgehalten.
Kulturamtsleiterin Angelika Drescher dankte in ihrem Grußwort allen, die sich für diesen Erhalt der Kultur eingesetzt haben und sicherte auch für die Zukunft zu, weiterhin an der Seite der Vertriebenen zu stehen. Es sollen neue Formate entwickelt werden, mit denen auch wieder jüngere Interessenten gewonnen werden können.
Landesvorsitzender Christfried Krause, der „mit Gefolge“ angereist war (so die Begrüßung von Herrn Simon), überbrachte die Grüße und Glückwünsche der Landesgruppe und bekundete seine Freude darüber, dass hier so aktiv und interessant die schlesischen Bräuche gepflegt werden.
Lothar Scheurer brachte sehr eindrucksvoll den „Abschied vom Walde“ von Joseph von Eichendorff zu Gehör.
Seine Festrede begann Bundesvorsitzender Stephan Rauhut mit großer Freude über die sehr schöne Ausstellung in einem bewundernswert gepflegten alten Fachwerkhaus, er habe selten so etwas Schönes gesehen, das noch dazu so liebevoll betreut wird. Die Räume bieten eine große Anziehungskraft, die auch bei den Kindern und Enkeln der Anwesenden sicher Begeisterung hervorrufen kann. Die Gruppe Pforzheim kann mit Recht stolz darauf wie auch auf ihr 75-jähriges Bestehen sein. Die Gründung selbst war sicher kein Grund zum Feiern, wohl aber die Tatsache, dass die Gruppe heute noch so aktiv ist.
Rauhut sprach weiter von den Aktivitäten der Landsmannschaft unter dem Kürzel EKG. E wie Erinnern, an Flucht und Vertreibung und die Verbrechen in diesem Zusammenhang. Die Landsmannschaft war die einzige Gruppierung, die auch während des Eisernen Vorhanges Kontakt zu den Heimatverbliebenen hatte. Dieser Kontakt hat sich nach der Öffnung der Grenzen weiter verstärkt und so konnte jetzt aktuell nach der Flutkatastrophe schnell geholfen werden. K wie Kulturelles Erbe, das nicht nur hier im Westen sondern eben auch bei den Gruppen in Schlesien gepflegt wird, dazu gehören natürlich die Spezialitäten in der Küche, die Trachten, aber auch der Alltag mit seinem Dialekt, seinen Bunzel-Tippeln und den Bräuchen. Insbesondere rief Rauhut auf, das Schlesiertreffen zu Pfingsten im nächsten Jahr zu besuchen, war es früher ein Ort, um ehemalige Nachbarn zu treffen, so ist dies nun eine Gelegenheit, die schlesische Kultur wach zu halten und neuen Interessierten zu zeigen. G wie Gemeinschaft, gerade dies kommt beim Schlesiertreffen deutlich zum Ausdruck. Die Landsmannschaft ist die Lobbyorganisation der Schlesier, nur sie kann gegen z.B. die angestrebte Kürzung der Mittel des BKM wirkungsvoll agieren.
Der Gruppe Pforzheim wünschte Rauhut alles Gute für die nächsten 75 Jahre, betonte noch einmal die Freude über die guten Kontakte zur Stadt und rief erneut zu neuen Formaten auf. Die Landsmannschaft ist in der Fläche sichtbar, alle Schlesier und ihre Gruppen gehören in die Landsmannschaft, um diese einzige Lobbyorganisation zu stärken.
Gemeinsam nahmen Landesvorsitzender Krause, Vorsitzender Simon und Monika Schultze als Vertreterin der Schlesischen Nachrichten in ihrer neuen Tracht anschließend einige Ehrungen für langjährig aktive Mitglieder vor. Neben silbernen Ehrennadeln für Günter Bonke, Joachim Hein, Irene Markgraf, Marianne Sabieraj, Christina Wessolly, Anna Zielinski und Christian Zimolong erhielten Joachim Grunwald und Manfred Simon goldene Ehrennadeln. Höhepunkt war die Verleihung des Schlesierkreuzes an Werner Wessolly, der die Ehrung sichtlich gerührt entgegennahm.
Mit dem gemeinsam gesungenen Schlesierlied endete der offizielle Teil der Veranstaltung, bevor der „gemittliche“ mit einer schlesischen Vesper begann.
Text: Monika Schultze, Fotos zugesandt von Hr. Simon

Eine Messe zu Ehren der Heiligen Hedwig, der Schutzpatronin der Schlesier!
Am Samstag, den 19. Oktober 2024 (Gedenktag der HL. Hedwig ist der 16.Okt.) zelebrierte Pfarrer Georg Lichtenberger die festliche Messe zum Abschluss der 75-Jahrfeier der Pforzheimer Schlesier.
Der Kirchenchor von St. Elisabeth unter der Leitung von Dietmar Jansen und Sergej Klein an der Orgel gestalteten den Gottesdienst mit Teilen der Messe von Franz Schubert und dem Wallfahrtslied für die Heilige Hedwig. Sie wurde geboren als Hedwig von Andechs und mit zwölf Jahren verheiratet mit Heinrich von Schlesien. Schon als ganz junge Frau entschied sie sich für ein rein christliches Leben. Als Landesmutter nutzte sie ihre Möglichkeiten für die Armen und vor allem für die schutzlosen jungen Frauen und für das Wohl ihres Landes zu sorgen. Hedwigs Ziele und Stärken sollten im Fürbittengebet auch zu den unsrigen werden.
Zum Abschluss der Messe betete Pfarrer Lichtenberger mit uns die Worte, die die Leidgeprüfte fand, als sie noch den Tod ihres Sohnes, des Thronfolgers erleben musste.
Mit diesem Gebet schließt auch dieser Text:
Mein Herr und Gott! Ich danke Dir, dass Du mir einen solchen Sohn geschenkt hast.Nie hat er mir Kummer bereitet.
Stets ist er mir mit Hochachtung und kindlicher Liebe begegnet.Wie froh ich auch wäre, ihn mein Leben lang noch bei mir zu haben, so freue ich mich dennoch mit ihm, dass er durch seinen Heldentod mit seinem Erlöser vereint werden durfte.
Darum empfehle ich Dir inständig seine Seele. (Text: Annegret Kunert, zugesandt von M. Simon)
Bericht von der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen. Gut besuchte Hauptversammlung
Am 21. April 2024 fand im Haus der Landsmannschaften in Pf.-heim-Brötzingen die ordentliche Jahreshauptversammlung der Landsmannschaft Schlesien -Orts- und Kreisgruppe Pforzheim statt.
Im Jubiläumsjahr wurde die Orts- und Kreisgruppe Pforzheim gegründet, begrüßte Vorsitzender Manfred Simon als Gäste neben Maria und Stephan Schläfli vom BdV- Kreisverband und Lilli Gessler von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland ganz besonders den Landesvorsitzenden der Lands-mannschaft Schlesien in Baden-Württemberg Christfried Krause mit seinen Stellvertretern Helga Junge und Wolfgang Hanagarth. Simon berichtete von den erfolgreichen Veranstaltungen sowie gut besuchten Schlesier-Nachmittagen jeden ersten Mittwoch im Monat und verwies dabei gleich auf den nächsten Termin: so gibt es im Mai zur Kulturrunde schlesische Vesper mit Häckerle und anderen Leckereien. Ebenfalls im Mai eine Maiandacht geben bei der die traditionellen Marienliedern der Schlesier erklingen werden.
Nach der Entlastung bestätigten die zahlreich anwesenden Mitglieder den bisherigen Vorstand. Vorsitzender ist weiterhin Manfred Simon, ihm zur Seite als stellvertretende Vorsitzende Annegret Kunert, Schriftführerin Christina Wessolly, Schatzmeisterin Elisabeth Komorek, Kassenprüfer Marianne Sabieraj und Anna Zilienski, sowie die Beisitzer Werner Wessolly, Eva und Josef Parusel und Irene Markgraf. Der Nachmittag klang mit dem Schlesierlied und einem gemütlichen Beisammensein aus.
Text: Christfried Krause, Foto: Viktor Piekniewski
Der Vorstand der Landsmannschaft in neuer Besetzung (09.10.2022)
Nach der Coronazwangspause von vier Jahren fand wieder eine Jahreshauptversammlung statt. Der Vorsitzende Manfred Simon begrüßte die zahlreich erschienen Landsleute und besonders die Gäste Frau Maria Schläfli und Herrn Stephan Schläfli sowie Herrn Franz Magamoll vom Vorstand des BdV Kreisverbandes Pforzheim. Nach Eröffnung der Sitzung wurde zuerst der Verstorbenen mit einer Schweigeminute gedacht. Anschließend wurden die Veranstaltungen aufgezählt, die trotz aller Widrigkeiten stattgefunden hatten: Stadtrundfahrt mit Führung. Ausflug zum Keltenmuseum in Hochdorf/Enz sowie drei Ausstellungen.
2019 zum 70jährigen Bestehen der Landsmannschaft gab es einen Gedenkgottesdienst und anschließender Maiandacht mit schlesischen Marienliedern. In der Adventszeit wurde die „Brieger Christnacht“ von Max Drischner als Weihnachtskonzert aufgeführt unter der Leitung von Dietmar Jansen. Der Erlös von 700.00€ wurde dem Pforzheimer Hospiz gespendet. Wegen der Corona-Pandemie konnten sich die Mitglieder der Landmannschaft erst seit April 2022 wieder regelmäßig zu einem gemütlichen Beisammensein in der traditionellen Mittwochsrunde zum Vesper und guten Gesprächen. Bei der Hauptversammlung berichtet Schatzmeisterin Elisabeth Komorek von einem zufriedenen Kassenstand. Die Kassenprüferinnen Marianne Sabieray und Anna Zielinski bescheinigten die korrekte Buchführung, sodass der Vorstand entlastet werden konnte.
Die folgenden Wahlen haben ergeben: Manfred Simon wurde als 1. Vorsitzender bestätigt, ebenso Schatzmeisterin Elisabeth Komorek, die Schriftführerin Christina Wessolly sowie Irene Markgraf, Josef Parusel, Peter Wyrwich, Marianne Sabieraj und Anna Zielinski als Kassenprüferinnen. Neu gewählt wurde Annegret Kunert als stv. Vorsitzende, Werner Wessolly, der nicht mehr für das Amt des stv. Vorsitzenden kandidiert hat, wurde zum Beisitzer so auch Eva Parusel. Die Versammlung wurde mit einem guten Vesper und dem Schlesierlied beendet. Text: M. Simon, Foto: P. Wyrwich.
