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Berichte

Eine Kulturfahrt zu den Schätzen Niederschlesiens!

Die erste kulturelle Perle auf dieser Reise war Görlitz, die „Schöne an der Neisse“, nur  knapp im Städtewettbewerb unterlegen. Eine Stadtführung durch die engen Gassen vorbei an den Kulturdenkmälern bestätigte den Rang der östlichsten Stadt Deutschlands.
Am frühen Abend erreichte die Reisegruppe Krummhübel, den berühmten Wintersportort zu deutschen Zeiten, heute Karpacz genannt und längst wieder zu internationalem Niveau aufgestiegen.  Der Weg zum Hotel führte am Haus Nesthäkchen vorbei, auch dieser deutschen Schriftstellerin war gedacht worden, der kein rühmliches Ende vergönnt war.
Der nächste Tag war dem historischen Hirschberg gewidmet mit seinen Arkaden, weitgehend waren es die schönen Bürgerhäuser der berühmten Tuchmacher, die ihren Rang auch nach ihrem Tod in jetzt wunderbar restaurierten  Grabkammern verewigt wissen wollten. Diese sind um die Gnadenkirche gruppiert, die heute, einst gnädig genehmigt vom Kaiser Joseph II., für ca. 4ooo evangelische  Gläubige konzipiert,  in ihrer Symbolik erhalten und einfühlsam katholisiert worden ist.
Ein weiteres religiöses und historisches  Kleinod war die aus Holz geschnitzte  Kirche Wang mit ihren heidnischen Wikingersymbolen, oberhalb von  Krummhübel gelegen. Wir verdanken sie König Friedrich Wilhelm I., der die nordischen Sagen und Symbole so liebte, dass er die Kirche 1840 vor der Vernichtung rettete, um sie nahe seinem Sommersitz wieder errichten zulassen. So ist sie heute ein Anziehungsmagnet  für Touristen.
Der Besuch der G. Hauptmann-Villa in Agnetendorf  erweiterte die Sicht auf den Dichter um vieles. Erstaunt bewunderte die Reisegruppe die hinterlassenen  Kunstwerke. Der letzte Programmpunkt dieses zweiten Tages war die Besichtigung der Glashütte Julia (ehemalige Josephinenhütte), Erläuterungen zu den Arbeitsprozessen waren interessant, aber die anschließenden Einkaufsmöglichkeiten ließen den Tag entspannt  ausklingen.
Der dritte Tag begann mit dem  Besuch der berühmten Schneekoppe, des höchsten Berges des Riesengebirges, der Heimat von  Rübezahl. Die beschwerlichen Bewegungsmöglichkeiten oben wurden belohnt mit grandiosen Ausblicken bei klarer Sicht.
Der Nachmittag  war erfüllt mit einer Rundfahrt durch das „Tal der Schlösser und Gärten“. Unterwegs wurden wir Zeugen eines außergewöhnlichen Phänomens:
Ein Ort gestörter Gravitation ließ unseren Bus bergauf rollen!!!
Nach einer Führung durch das Schloss Lomnitz gab es ein “fürstliches“  Abendessen, gekrönt  mit Likören einheimischer Brennereien.
Die zweite Hälfte der Reise hatte den Schwerpunkt Breslau. Auf dem Weg dorthin streifte die Reisegruppe das Zisterzienserkloster Grüssau, das Schloss Fürstenberg. Führungen und Spaziergänge ließen erweiterte Einblicke zu. Aber der Höhepunkt des Tages sollte die Besichtigung der Friedenskirche in Schweidnitz  sein.
Kurz nach dem 30jährigen Krieg entstanden (1665) als größte der drei Friedenskirchen, die die siegreichen Katholiken den Protestanten gnädig zu billigten. Sie durfte nur aus Holz, Lehm und Stroh gefertigt werden und musste schmucklos sein, aber  umso prachtvoller ist ihr Inneres. Sie gehört heute zum Weltkulturerbe.
Am Abend erreichte die Reisegruppe Breslau. Die Kulturhauptstadt Europas  2016 wird noch immer  diesem Anspruch gerecht. Die Kirchen, die Dominsel, der Ring begeisterten alle, eine Stadt voller Kulturdenkmäler und Lebendigkeit, die sicherlich auch den vielen jungen Menschen und Studenten geschuldet ist, die alt-ehrwürdige“ Leopoldina“, gegründet 1728, symbolisiert einen hohen geistigen Anspruch.
Die Rückfahrt sah eine erschöpfte Reisegruppe, aber es gab noch einen weiteren Höhepunkt, einen Muntermacher: in Bunzlau konnte jeder nach Herzenslust sich die schönsten Reiseandenken, nämlich die Bunzlauer Tippl ! erstehen, auch diese Kunst gehört zu den Kulturschätzen Niederschlesiens.

(Text und Fotos zugesandt von Manfred Simon).

Hierbei einige Reiseeindrücke der Kulturfahrt nach Schlesien

Friedenskirche in Schweidnitz, Kirche Wang, Schloß Schildau, Schneekoppe mit Wetterstation, Breslau mit Marktbrunen und die Aula Leopoldina der Universität Breslau.


      

      

      


Stadtmuseum Pforzheim zeigt bittere Bilder des Krieges von Melchior Grossek


Pforzheim. Der Knochenmann gibt am Planungstisch dem Feldherrn die Züge vor, bestimmt – über den großen Tisch gebeugt –, wer wann und wo ins Feld, in den Tod geführt wird. An Marionettenfäden hängen die winzigen Soldaten, die von ihm in die Schlacht geführt werden, oder sie laufen dem knöchernen Rattenfänger hinterher. Ganz zum Schluss, in der „Kampfpause“, wetzt der Knochenmann die Sense – bereit für neue Taten. In 15 Blättern hat Melchior Grossek (1889–1967) die Schrecken des Krieges festgehalten, noch ganz unter dem Eindruck der gewaltvollen Tode seiner beiden Brüder im Ersten Weltkrieg. Doch am Schluss steht – in deutlich größerem Format – der Friedensengel, die zerbrochene Sense in der Hand. Denn der gebürtige Schlesier war nicht nur Künstler, sondern in erster Linie Priester.

Und so münden die bitteren, schmerzerfüllten Szenen aus dem Zyklus „Gestalten des Todes“ in ein Bild der Hoffnung. Zu sehen sind rund 100 Arbeiten Grosseks von morgen an im Stadtmuseum.

Ganz in der Nähe des Hauses der Landsmannschaften, auf deren Initiative diese Wanderausstellung nach Pforzheim kam. Besonders bemerkens- und sehenswert an dieser Schau ist die Technik, in der der studierte Theologe und Künstler gearbeitet hat: Scherenschnitte – fein ausgearbeitet sowie anhand von Skizzen und Studien exakt vorbereitet – bestimmen einen Großteil der Ausstellung. Gedruckt fanden diese expressiven Darstellungen der Grausamkeit des Krieges aus den 1920er-Jahren weite Verbreitung. Mit farbigen Papieren unterlegt, erhielten die schwarz-weißen Scherenschnitte eine noch größere Intensität und Ausdrucksstärke.

Neben der Detailtreue und Feingliedrigkeit der Scherenschnitte stehen die dichten, ganz im Duktus expressionistischer Kunst stehenden Holz- und Linolschnitte. Da beugt sich in einer Pietà-Darstellung eine gramvolle Muttergottes über den geschundenen Jesus, und der Vater schlingt liebevoll beschützend die Arme um den verlorenen Sohn. Da ist Grossek ganz auf der Höhe der Kunst seiner Zeit. Das zweite Hauptwerk des Monsignore, die Mappe „Das Leben“, zeigt den Künstler von seiner seelsorgerischen Seite. In 33 fein gearbeiteten Scherenschnitten, die ganz dem Jugendstil verhaftet sind, zeichnet er das Leben Jesu nach – voller exotischer Landschaften und stimmungsvoller Interieurs.

Und wer gerne selbst ausprobieren möchte, wie ein Scherenschnitt funktioniert, der hat dazu im Stadtmuseum Gelegenheit: Mittels Scheinwerfer wird der Porträtschatten auf die Wand geworfen, wo er abgezeichnet und aus schwarzem Papier ausgeschnitten werden kann.

Autor: Sandra Pfäffllin



          Jahreshauptversammlung der Pforzheimer Schlesier am 13.03.2016
Christian Pietruszka gab sein Amt als 1. Vorsitzender ab. Neuer Vorstand gewählt.

Eine stattliche Zahl von Mitgliedern sowie Gäste folgten der Einladung zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen. Nach Begrüßung, Totenehrung und einem umfangreichen Bericht durch Christian Pietruszka gab er bekannt dass er aus beruflichen und familiären Gründen das Amt des 1. Vorsitzenden nach 10 Jahren abgibt.
Richard Daroch, Schatzmeister der Pforzheimer Schlesier konnte von einem guten Kassenstand berichten. Leider müssten jedoch immer wieder Landsleute an ihre Beitragszahlung erinnert werden.
Werner Wessolly berichtet von der schönen Oberschlesienreise nach Stubendorf im Jahre 2015. Gleichzeitig warb er für die Nordpolenreise vom 12. bis 18. Juni 2016, hier sind noch Plätze frei, Kurzentschlossene  können sich bei ihm noch anmelden. (Tel.: 07231/75050)
Manfred Simon schilderte seine Mitarbeit bei der Landesgrp. von Baden-Württemberg als Beisitzer und Beauftragter für Ausstellungen.
Leider wurde zum Jahresende 2015 die Esslinger Gruppe  mit ca. 70 Mitgliedern geschlossen, Tübingen und Backnang werden folgen. Bei den  Schlesiern auf Bundesebene    wollen die Landsmannschaften: Der Schlesier und der Oberschlesier enger zusammenarbeiten.  M. Simon würdigte die Bemühungen des Bundesvorstandes den engen Kontakt zu dem Patenland der Schlesier Niedersachsen, zu den maßgebenden Bundespolitikern und nicht zuletzt zu den Landsleuten in dem heutigen Schlesien.
Der Vorstand wurde mit Enthaltung der Beteiligten entlastet.
Die Neuwahlen ergaben folgende Ergebnisse:  1. Vorsitzender  Manfred Simon, Werner Wessolly wurde zu seinem Stellvertreter gewählt. Bestätigung  für die Arbeit als Schatzmeister fand Richard Daroch, ebenso Frau Christina Wessolly als Schriftführerin.
Als Beisitzer fungieren Ernst Bonk, Josef Parusel und Frau Edith Chmielorz. Zu Kassenprüfern wurde  Frau Ilona Schreiber und Johann Furch gewählt.
Bei Kaffee und Kuchen gab es intensive Gespräche zwischen  den Landsleuten und Gästen.
Bei schlesischer Wurst klang der Nachmittag aus, denn einige Landsleute wollten die ersten Hochrechnungen  der drei Landtagswahlen nicht verpassen.
Vorsitzender Manfred Simon bedankte sich nochmals für das Vertrauen, das dem neuem  gewählten Vorstandes entgegen gebracht wurde, ohne auf die vielfältigen Veranstaltungen wie Mittwochskulturrunden, Ausstellungen, Maiandacht, Reisen und Heimatnachmittage hinzuweisen und einzuladen.


Text und Foto: Manfred Simon


          Sprache und Glaube verbinden

Landsmannschaft der Schlesier besucht Heimat

Pforzheim. „Mein Schlesierland, mein Heimatland . . .“: Textsicher, mit Pathos in der Stimme und aus vollem Herzen schmettert das Volkslied aus 50 Kehlen. Die Stimmung ist herzlich im Begegnungszentrum des Deutschen Freundeskreises in Schlesien (DFK) in dem kleinen Ort Stubendorf (Izbicko). Die Sprache verbindet die Menschen an den langen Tischen: die 32 Teilnehmer einer Kulturreise der Kreisgruppe Pforzheim der Landsmannschaft der Schlesier und die Schlesier aus dem kleinen Ort aus der Woiwodschaft Oppeln (Opole). Sechs Tage hat die Gruppe unter Leitung der beiden stellvertretenden Vorsitzenden der Landsmannschaft, Werner Wessolly und Manfred Simon, ihre Heimat besucht, die der Eltern, Großeltern, aber auch Freunde und Bekannte, die geblieben sind.
Die Begegnung war nicht nur wegen der Anwesenheit von Bernard Gaida, Vorsitzender des Verbandes der sozial-kulturellen Gesellschaften Polens (VDG), und des Vorsitzenden des Verbandes im Oppelner Land, Rafal Bartek, eine besondere für die deutsche Minderheit in Stubendorf. Erstmals hatte eine Gruppe von Landsleuten aus Deutschland ein Treffen mit der dortigen deutschen Minderheit initiiert. Bernard Gaida betonte denn auch, wie wichtig der Austausch zwischen den Menschen unabhängig von offiziellen Kontakten auf Ebene der Verbände und der Politik sei. Dieser sei für beide Seiten identitätstiftend und ein willkommener Anlass, Deutsch zu sprechen. „Wir möchten mit unserem Besuch in einem gemeinsamen Europa die Verbundenheit mit unseren Landsleuten bekunden und sie in ihren Anstrengungen für eine deutsche Identität unterstützen“, sagte Manfred Simon.
Während der sozialistischen Zeit sei die deutsche Sprache in Familie, Kirche und Schule unterdrückt worden, heute seien wegen der sehr hohen Arbeitsemigration und des umfassenden polnischen Fernsehangebots große Anstrengungen notwendig, um die deutsche Sprache lebendig zu halten, erklärte Rafal Bartek, Vorsitzender des VDG im Oppelner Land. Mehr als 40. 000 Kinder werden mittlerweile in Deutsch als Muttersprache unterrichtet, es gibt Deutsch-Kurse für Kinder und deutsche Fußballschulen, die den Namen des Oppelner Volkshelden tragen, der im deutschen Nationaltrikot am meisten Tore erzielt hat: Miroslav Klose. „Wir müssen die Sprache und unsere Kultur hegen und pflegen, damit wir sie auch in 50 Jahren noch bewahren“, unterstrich Bartek. Ermutigend sei, dass bei allen Dorffesten in Schlesien die deutsche Minderheit aktiv einbezogen werde.
Wie nicht nur die Sprache verbindet und Identität stiftet, sondern vor allem der Glaube, erlebte die Landsmannschaft bei der Wallfahrt der Minderheiten am heiligen Annaberg. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe der Roma feierten mehrere Tausend Schlesier an der Lourdesgrotte einen für die Besucher aus Deutschland ergreifenden Gottesdienst. Die tiefe Gläubigkeit, die Farbenpracht der Trachtenträger und Fahnenabordnungen, die wechselnden Ansprachen der Zelebranten, Gesänge und Gebete verbanden sich zu einem Miteinander von Heimatfest und Gottesdienst. Für die in Polen lebenden Schlesier ganz selbstverständlich, wie Bernard Gaida betonte: „Ohne Gottes Hilfe hätten wir es nicht geschafft.“ Für die Kreisgruppe der Schlesier war es deshalb auch selbstverständlich, zusammen mit anderen Fahnenabordnungen am Altarraum präsent zu sein. „Mit der Teilnahme an der Wallfahrt sieht sich die Landsmannschaft der Schlesier in einer langen Tradition ihrer Familien“, erklärte Manfred Simon in einem Interview mit dem örtlichen deutschsprachigen Fernsehen.
Ihm und Werner Wessolly, die die Reise vorbereitet und geleitet hatten, war es gelungen, kein Sightseeing-Hopping zu veranstalten, sondern den Teilnehmern Zeit zu Gesprächen und Reflektion des Erlebten zu geben. Als idealer Ort erwies sich das gewählte Schlosshotel in Stubendorf. Das ehemalige Anwesen der deutschen Adelsfamilien von Strachwitz war mit herzlicher Gastlichkeit, vorzüglicher einheimischer schlesischer Küche und den Annehmlichkeiten eines Vier-Sterne-Hotels Ausgangspunkt für das Reiseprogramm. Das Schloss und der 10 Hektar große Park wurden 2007 innerhalb von nur neun Monaten unter Federführung von Hubert Palm renoviert. Der Schlesier hatte sich zuvor in Pforzheim einen Namen als Bus- und Reiseunternehmer gemacht und sich als Schlossherr in seiner Heimat einen Traum erfüllt.
Die Besuche von Oppeln und einem Museumsdorf, die Kranzniederlegung für die 1.500 Toten im ehemaligen Arbeitslager im Lambsdorf (Lambinowice), die Einfahrt in das Museumsbergwerk Guido bis auf 330 Meter Tiefe oder die Führung im Schloss Plawniowitz (P³awniowice) im ausgehenden 19. Jahrhundert Sitz der Großindustriellenfamilie von Ballestrem, einer der reichsten Familien in Schlesien, fügten sich mit der Möglichkeit, einen Tag selbst zu gestalten, zu einem vielschichtigen Bild des alten und neuen Schlesiens zusammen.
Text: Volker Simon, simon@nota-bene-com.de

Die nachstehenden Fotos zeigen die Reiseeindrücke der Schlesiergruppe aus Pforzheim in der Heimat (Fotos: M. Simon)


                




               

          Schlesier beteiligen sich bei den Ausstellungen im „Haus der Landsmannschaften“!

„Bade-und Kurorte im ehemaligen deutschen Osten“ so lautete die Ausstellung vom 01.Juni bis zum 15. Juli 2014. Jede Landsmannschaft stellte ihre Orte vor. Schlesien, bekanntlich reich an heilkräftigen Mineralquellen, im und am Isergebirge, im Waldenburger Land, in der Grafschaft Glatz die Bade u. Kurorte Altheide, Kudowa, Landeck, Reinerz, waren die bäderreichste Region in Europa bis 1945. Auch weniger bekannte „Bade- und Kurorte“ mit ihren Anwendungsmöglichkeiten zeigte die Schlesier – Karte auf. An verschiedenen Beispielen wurde u.a. dargestellt, dass bereits 1830 Vincenz Prießnitz in Freiwaldau eine Kaltwasser-Anstalt eingerichtet hatte. Somit fast 70 Jahre vor Sebastian Kneipp in Bad Wörishofen. Ebenso vorgestellt wurden die Nobelpreisträger Paul Ehrlich, der Krebsforscher, und Günter Blobel als erfolgreicher Biochemiker.
Diese Ausstellung wird anlässlich der Landes-Kulturtagung vom 13. – 15. Okt. in Blaubeuren nochmals zu sehen sein.

Ab 20. Juli 2014 zeigte die Landsmannschaft in der Ausstellung „Oberschlesische Schrotholzkirchen“. 24 ehrwürdige Kirchen, die auf deckenhohen Bannern dargestellt und genau beschrieben wurden, u. a. die St. Annakirche in Rosenberg O/S, eingetragen als Weltkulturerbe. Das Ausstellungsmaterial stellte das Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen-Hösel (NRW) zur Verfügung. Die Besucherinnen und Besucher (ca. 150) freuten sich, diese herrlichen ehrwürdigen Gotteshäuser aus der alten Heimat zu sehen. Diese Ausstellung wird nachfolgend in Reutlingen und anderen Orten in Baden-Württemberg aufgestellt.
Am Sonntag, 14. 09., beteiligen wir uns anlässlich des „Tag des offenen Denkmals“ im Verbund mit dem BdV Kreis Pforzheim im Ausstellungsraum des HdL zum Thema: „Farbe“. Wir Schlesier zeigen schöne farbfrohe Bildmotive von „Trachten“ aus dem Riesengebirge, die Oppelner Volkstracht, Festtagstracht der schlesischen Frauen und Männer aus verschiedenen Gegenden Schlesiens, Bilder wurden vom „Haus Schlesien“, Königswinter, und von der Bibliothek aus dem „Haus der Heimat“, Stuttgart bereitgestellt. Weiterhin werden Exponate von der „Bunzlauer Heimatgruppe“, Siegburg und Bildmotive von „Bunzlauer Tippl“ aus den Jahren 1900 bis 1945 vorgestellt.

Die Ausstellung endet am 02. Nov. 2014, nachfolgend ab 09. Nov. werden Krippen, oder Weihnachtsmotive aus dem ehemaligen deutschen Osten bis zum 06. Januar 2015 gezeigt. (Text zugesandt von Hr. M. Simon)











 
                                                



                
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